Drucken   E-Mail

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Informationen rund um den Pfeifentabak mitteilen.

Burley- kommt vor allem aus Tennessee, Kentucky und Ohio. Die Blätter haben eine
gelbgrüne bis gelbbraune Farbe und einen besonders milden Geschmack.



Virginia- kommt meist aus North- South Carolina und Georgia, aber auch in Ländern wie
Zimbabwe oder Brasilien wird Virginia angebaut. Virginia hat meist eine hellgelbe Farbe,
kann aber auch dunkel bis rötlich aussehen. Heller Virginia hat einen angenehm süßen
Geschmack und kommt in sehr vielen Tabaken vor.


Latakia- schwarzer Würztabak aus Syrien oder Zypern. Er wird erst in der Sonne und dann
im Rauch offener Feuer getrocknet. Latakia wird auf Grund seiner Würze und rauchigem
Geschmack sehr viel für englische Mischungen verwendet.


Perique-
ein kräftiger Tabak, der nur in Louisiana angebaut wird. Der Tabak hat eine fast
schwarze Farbe und wird nur beigemischt.

Orient- kleinblättriger, grünlich- blassgelber Tabak mit niedrigem Nicotingehalt.
Verschiedene Orient Proveniencen finden sich fast in jeder Tabakmischung.

Cavendish- der Cavendish erfährt eine besonders intensive Behandlung durch beifügen von
Ahornsirup/Rum und Zucker. Anschließend wird er mehrere Male erhitzt und gepresst. Der
Tabak ist fast schwarz und hat einen milden, leicht lieblichen Geschmack.



Aromatisierung

Durch Beigabe meist aromaidentischer Stoffe erhält der Tabak seinen speziellen Geschmack
und Geruch.

Curly Cut
Die Zubereitungsart ist wie beim Strangtabak. Die Tabak-Stränge werden in dünne Scheiben
zerteilt. Dabei enthält jedes Teilchen die einzelnen Mischungsanteile im gleichen Verhältnis
wie die Gesamtmischung.

Fermentation
Bei der Fermentation (Gärungsprozess) werden Duft und Aromastoffe freigelegt. Ohne
Fermentation würde das pflanzliche Eiweiß beim Verbrennen den Geruch und Geschmack
negativ beeinflussen. Des weitern verringert sich der Nicotingehalt.

Feuertrocknung (Fire-curing)
In der Regel wird in einem geschlossenen Schuppen ein Stapel Hickory-Holz angezündet und
die aufgereihten Tabakblätter werden auf Gestellen um dieses Feuer drapiert. Hitze und
Rauch beeinflussen die Blätter gleicher maßen.


Flake cut
Hier werden die Tabakblätter zunächst zu einem sogenannten Tabakkuchen gepresst, anschließend aber in der Regel zerteilt, so dass praktisch quadratische Tabakstangen entstehen. Von diesen Tabakstangen werden dünne Scheiben abgeteilt.



Flavour

Aromastoffe werden auf den fertigen Tabak aufgesprüht (Whisky, Kirch, Vanille u.s.w.).


Granulated
Das ist ein Flake cut (Cube cut), bei dem die erzielten Scheiben nochmals über Kreuz geschnitten worden
sind, wodurch kleine Würfel entstehen.




Half & half
Half and half besteht je zur hälfte aus dunklen luftgetrockneten Tabaken und hellem
Schneidegut.

Lufttrocknung (Air-curing)
Die Lufttrocknung ist das ursprünglichste Verfahren. Bemerkenswert ist, dass das Blatt von
seinem Frischgewicht praktisch bei allen Tabaken bei der Trocknung 85% verliert.


Mixturen
Mixturen sind unter Verwendung von Würz- und Aroma-Tabaken zubereitete Mischungen, die vielfach auch noch soßiert sind. Es gibt etliche Geschmacksvarianten. Grundsätzlich unterscheidet man nach englischer und dänischer Geschmacksrichtung.

Ready-rubbed
Das ist ein Presstabak, der die Schneidemaschine in dünnen Scheiben verlässt. Diese feinen
Tabakscheiben werden in einer Wirbeltrommel zu pfeifengerechten Flocken aufgelockert.



Röhrentrocknung (Flue-curing)
Die Wärmeentwicklung und damit die Schnelligkeit der Trocknung können bestens in den
warmen Röhren reguliert werden.

Sonnentrocknung (Sun-curing)
So sehr man Zigarrengut vor Sonne schützt und deshalb in geschlossenen Räumen trocknen
lässt, benötigt man bei Orient-Tabaken zum Bleichen der kleinen feinen Blättchen
stundenweise die Sonne. Die Trocknung erfolgt überwiegend im Schatten von Häusern und
Schuppen.

Strang-Tabak
Gesponnene Tabakstränge, bei denen Blatt auf Blatt eingerollt wird.

 
Zurück zur Startseite
admin